Alles unter Kontrolle unter der Südtiroler Banken-Dreifaltigkeit? – Die Südtiroler Bankenwelt

Datum: 05/06/2018, 18:00 Uhr

Ort: Bibliothek Kulturen der Welt, Bozen

Referierende:

Gerald Mair
ehem. Vize-Generaldirektor der Mediocredito-Investitionsbank Trentino-Südtirol

Walter Andreaus
Direktor der Verbraucher-
zentrale Bozen

Moderation:
Thomas Benedikter

Die Banca d’Italia bescheinigt den Südtiroler Banken eine hohe Stabilität und Solidität. Die drei großen einheimischen Banken Sparkasse, Volksbank und Raiffeisen-Landesbank (bzw. die Raiffeisenkassen) beherrschen den Kreditmarkt. Eine Idealsituation, die die Südtiroler Wirtschaft optimal mit Kredit eindeckt und die Südtiroler Bankkunden bestens mit Finanzdienstleistungen versorgt? Oder eine Gefahr für den Wettbewerb, weil nur drei Kreditinstitute den Markt kontrollieren? Wie steht es um die Rechte der Bankkundinnen in dieser Bankenlandschaft? Wem gehören diese Banken eigentlich? Wie hat sich diese Bankenwelt in den letzten Jahrzehnten entwickelt?
Das Vorgehen der Südtiroler Banken ist nicht unumstritten: Die Südtiroler Sparkasse ist in den letzten Jahren nach gewagten Expansionsversuchen außerhalb des Landes ins Strudeln geraten und schrieb beträchtliche Verluste. Wie ist es zu dieser Krise gekommen und wer trug die Verantwortung dafür? Das Netz der Raiffeisenkassen scheint als Verbund von Genossenschaftsbanken ideal, um das Südtiroler Kreditwesen von der Abhängigkeit von auswärtigen Großbanken freizuhalten. Wie sind diese Genossenschaftsbanken organisiert und was ändert sich durch die Bildung einer neuen Holding? Welche Chancen haben alternative Ethik-Banken?

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